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REGION NORDSCHWARZWALD, 20. NOVEMBER 2015

Hochschule nahm WFG-Projekt unter die Lupe

Hochschule nahm WFG-Projekt unter die Lupe
Motiviertes studentisches Team unterwegs in Sachen Elektromobilität: Jona Schneider, Fabian Lanzendorfer, Johannes Gasde und Christian Frei

Das Projekt „Nordschwarzwald – Region elektromobiler Bürger“ ist der Beitrag der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) zum  landesweiten Ideenwettbewerb „Nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum". Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt drei Jahre lang intensiv und interdisziplinär von der Hochschule Pforzheim.

An drei Standorten in der Region, in Oberreichenbach, Freudenstadt und Horb a.N., stromern Elektrofahrzeuge durch die Kommunen und ergänzen das ÖPNV-Angebot. Das Ziel des 2012 vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ausgelobten Wettbewerbs war es, die Rahmenbedingungen auszuloten, wie diese Technologie zu einer nachhaltigen Mobilität in ländlich geprägten Regionen beitragen kann. In den drei Kommunen wurden nach einer intensiven Bürgerbeteiligung deshalb vollkommen unterschiedliche konzeptionelle Ansätze gewählt. Während das inzwischen bundesweit beachtete und durch reichlich ehrenamtliches Engagement gestützte Elektro-Bürgerauto der Gemeinde Oberreichenbach zur Erfolgsstory avanciert, blieben die e-KFZ-Initiativen der beiden Städte Freudenstadt und Horb a.N., eine bedarfsorientierte e-Bus-Linie und elektromobiles Carsharing, bislang hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück.

Vier Studenten der Hochschule Pforzheim aus den Fachbereichen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen sammelten in den vergangenen Monaten vor Ort, in den drei beteiligten Kommunen, umfangreiches Datenmaterial, bereiteten dieses informativ auf und sorgten bei der Präsentation ihrer Ergebnisse in den Räumen der Hochschule für so manchen Aha-Effekt bei den Projektverantwortlichen.

Die ökonomische Bilanz der Stromer brachte es an den Tag: Mit Elektrofahrzeugen können derzeit keine wirtschaftlichen Vorteile erzielt werden. Selbst nicht in einer Gemeinde wie Oberreichenbach die mit einer hohen Auslastung des Fahrzeugs glänzt. Schuld daran sind die aktuell noch hohen Anschaffungspreise für die Elektrofahrzeuge sowie die Batteriemieten. Bezogen auf die reinen Energiekosten ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug heute jedoch bereits deutlich günstiger als sein verbrennungsmotorbetriebener Pedant. Wenn die Elektrofahrzeuge dann auch noch mit Energie aus kommunalen Photovoltaik-Anlagen gespeist werden, fällt die Bilanz der „Stromer“, auch bezüglich der Emission von Treibhausgasen, im Vergleich zu der verbrennungsmotorbetriebenen Alternative, deutlich positiver aus.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Bild- und Textbasis: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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